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Das Limburgs Museum


Das Limburgs Museum ist ein regionales Museum, in dem die limburgische Geschichte und Kultur im Mittelpunkt stehen. In den elf ständigen Ausstellungen unternimmt der Besucher eine spannende Entdeckungsreise durch die Zeit: von der Prähistorie bis in die Gegenwart. Geschichte, Traditionen und Lebensstile werden sehr anschaulich vermittelt. Wärmstens zu empfehlen für Groß und Klein!
Das Museum wurde im Jahr 2000 durch Prinzessin Margret offiziell eröffnet. 2010 feiert es folglich seinen 10. Geburtstag. Das Gebäude wurde entworfen von der Architektin Jeanne Deckers.
Das Limburgs Museum organisiert jährlich diverse große und kleine Wechselausstellungen, sowie besondere Aktivitäten.

Unser Anliegen

Das Limburgs Museum will auf dem Gebiet des limburgischen Kulturerbes das tonangebende und richtungsweisende Museum sein. Limburg ist hierbei in einem landes- und provinzüberschreitenden (euregionalen) Kontext zu sehen.

Hauptziele:

1. Das Limburgs Museum will abwechslungsreiche und niedrigschwellige, temporäre Ausstellungen und Publikumsaktivitäten anbieten. Außerdem sollen die semipermanenten Ausstellungen, die im Jahresdurchschnitt mindestens 42.500 Gäste anziehen, instandgehalten und verbessert werden. Wichtiger als die Anzahl der Besucher ist für uns jedoch die Öffentlichkeitswirkung, die wir erzielen können mit Hilfe verschiedener Dienste wie Website, IC und der Betreuung von Schulklassen. Des Weiteren legen wir Wert auf die Verweildauer der Museumsbesucher (die Mehrheit bleibt länger als 2 Stunden) und die Bewertung des Museums (die Mehrheit der Besucher erteilt die Note Gut). Unsere Besucher kommen dann auch gerne wieder ins Museum, um sich Sonderausstellungen anzusehen, für die zusätzliche Gelder generiert werden müssen. Einen großen Besucheranteil stellen (Schul)gruppen dar, die eine fachkundige Begleitung in Anspruch nehmen möchten. Die semipermanenten Ausstellungen stellen hierbei ein wichtiges Instrumentarium dar, und müssen deshalb durch Instandhaltungsarbeiten und Ergänzungen auf ihrem Niveau gehalten werden.
2. Das Limburgs Museum will in der Kulturplanperiode 2009-2012 vorhandene Sammlungen selektieren, zugänglich machen, pflegen und untersuchen (lassen). Als Folge davon können Daten der Öffentlichkeit digital zur Verfügung gestellt werden, wodurch eine optimale Öffentlichkeitsbeteiligung garantiert sein wird. Dazu ist es notwendig, aus den Sammlungen des Museums (bewegte Bilder, Objekte, Bibliothek) eine Auswahl zu treffen, so dass ein repräsentatives Angebot entsteht, das den Wünschen der Öffentlichkeit entgegenkommt. Für die Zugänglichmachung der wichtigen Filmkollektionen und die Digitalisierung und Pflege einer Bildbank Limburg müssen noch Finanzierungsquellen gefunden werden.
3. Das Limburgs Museum will sein Profiel als das kulturhistorische Museum von, für und über Limburg weiter entwickeln. Daher wird es sich noch intensiver auf den seit 2002 eingeschlagenen Weg konzentrieren, um die Entwicklung der Sammlungen auf dem Gebiet der Archäologie (materielle Kultur) und historischen Kunst bezüglich Limburgs (Bildkultur) auszubauen. Dadurch ensteht eine bessere Balance bei den musealen Aufgaben des Limburgs Museum im Umgang mit dem kulturellen Erbe, ebenso kann der bestehenden Nachfrage Rechnung getragen werden. Dadurch wird jedoch mehr Raumbedarf für Präsentationen auf diesem Gebiet und für Öffentlichkeitseinrichtungen entstehen, die notwendig sind im Sinne einer guten Öffentlichkeitsbeteiligung. Aus diesem Grund wird untersucht, wie sich das Limburgs Museum vergrößern lässt, so dass dann auch der Raummangel behoben werden kann, der durch den Erfolg des Limburgs Museums (Museumsunterricht, öffentliche Empfänge, große europäische Wechselausstellungen) entstanden ist.