zwei Gesichter eines Flusses

Mächtige Maas: Muse. Mörder

8. Juli bis 4. September 2022
8. Juli bis 4. September 2022
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Die Ausstellung Mächtige Maas zeigt zwei Gesichter der Maas: Muse und Mörder. In Zusammenarbeit mit Künstlern berichtet der Gastkurator Servé Hermans, künstlerischer Leiter bei der Theatergruppe Toneelgroep Maastricht, wie ein Fluss sowohl eine Quelle der Inspiration als auch einer Problematik sein kann. Tauchen Sie in poetische, aber auch unheimliche Geschichten der Maas ein.

Ort: 
Vrije Academie, Amsterdam
Eintritt kostenlos
Mo – So: 10 – 17 Uhr

Muse
Bereits seit Jahrhunderten inspiriert die Maas als Muse Künstler aus der Provinz Limburg und außerhalb, so auch Filmemacher Rob Hodselmans, geboren und aufgewachsen in Belfeld, einem Dorf an der Maas. Sein Film zeigt Bilder seines 85-jährigen Vaters und seiner 8-jährigen Tochter, schwimmend in dem Fluss, der für den Filmemacher wie eine Lebensader ist.

Mörder
Die Maas hat jedoch auch eine andere Seite, und zwar die eines Industrieflusses, der durch Gift und Abfall verunreinigt ist. Dieses Jahr fanden Wissenschaftler erstmals Plastik im Blut des Menschen. Allein schon entlang der Maas wurden im vergangenen Jahr 240.000 kg Abfall aufgeräumt. Er setzte sich zu 96 % aus Plastik zusammen. Mit seiner interaktiven Installation, die aus Plastikobjekten gefertigt ist, die an der Maas gefunden wurden, zeigt der Künstler Tim Scheffer, wie der Mensch unsere Flüsse zu Mördern der Natur macht.

Mächtige Maas in Amsterdam
Von Ende 2020 bis zum Sommer 2021 fand im Limburgs Museum die Ausstellung Mächtige Maas statt. Auf Einladung der Vrije Academie (Freie Akademie) reist ein Teil dieser Ausstellung diesen Sommer zu deren Grachtengebäude an der Herengracht 368.

Limburgs Museum vor Ort
Das Limburgs Museum möchte auch außerhalb der Mauern des Museums und über die Provinzgrenzen hinweg Menschen mit Geschichten aus Limburg inspirieren. In diesem Sinne entwickeln wir, häufig gemeinsam mit Limburgern, Ausstellungen vor Ort, so auch die Ausstellung Mächtige Maas, eine Zusammenarbeit mit der Vrije Academie und Toneelgroep Maastricht.

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