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Innerhalb der Stadtmauern


Stadtleben in Limburg 1350 – 1795

Das Leben in der Stadt unterscheidet sich vom Leben im Dorf. Das Leben ist dort anders organisiert, weil mehr Menschen innerhalb eines kleineren Gebietes leben. Der Rat der Stadt ist verantwortlich für die Rechtsprechung und die wirtschaftlichen Vorschriften. Die Handwerksgilden wollen so viel Freiheit wie möglich für ihre Berufsausübung und das führt zu Konflikten mit den Stadtoberen. Die Soldaten und die Geistlichkeit sind weitere Gruppen mit eigenen Rechten und Pflichten. Die Geistlichen haben oft viel Eigentum in der Stadt. Das Militär hat eine eigene Rechtsprechung, die Armen sind meist völlig rechtlos. All diese Gruppen bilden die städtische Gesellschaft. Jede Gruppe hat ihren eigenen Status und ihre eigenen Lebensregeln. Diese manifestieren sich auch in den Wohnhäusern und in den Festen, die gefeiert werden.

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