
Die Museumskollektion besteht aus einer Anzahl von größeren Sammlungen, die jeweils ihre eigene Geschichte haben. Die Hauptsammlung Goltziusmuseum ist zu der Zeit aufgebaut worden, als es noch das städtische Goltziusmuseum in Venlo gab. Dieses Museum ist im Laufe der Zeit in verschiedenen Gebäuden untergebracht gewesen. Ein ehemaliges Schulgebäude war der letzte Standort. Dort wurden seit 1967 bis zur Schließung im Jahr 1997 Ausstellungen organisiert.
Das Goltziusmuseum war ein Museum der Stadt Venlo und die Sammlungen befassten sich vor allem mit der Kulturgeschichte von Venlo und Umgebung. Wichtige Bestandteile sind die Sammlungen zur Archäologie, Münzen der Venloer Brüder Wiener, Zeichnungen und Gemälde von Venloer Künstlern und eine große Kollektion Küchengeräte aus den Jahren 1900 – 1950.
Das „Limburgs Volkskundig Centrum“, ehemals im Schloss Limbricht untergebracht, ist die zweite Institution, die bei der Fusion im Jahre 1994 im Limburgs Museum aufgegangen ist. Die Kollektion umfasst vor allem Gegenstände, die mit dem alltäglichen Leben zu tun haben: Gebrauchsgegenstände, Devotionalien und Gegenstände, die mit den sog. rites de passage (Übergangsriten) verbunden sind: Geburt, Hochzeit, Tod.
Seit dem 1.Januar 1994 wird unter dem Namen Limburgs Museum gesammelt. Das geografisch nun viel breitere Sammelgebiet zwang zu einer Art Aufholjagd beim Erwerb von regionalen, kulturhistorischen Gegenständen. Aber auch auf dem Gebiet der Archäologie und der bildenden Künste wurde viel erreicht.
In den Museumsplänen für das Jahr 2010 hat man quer durch die obengenannten Sammlungen hinweg, die folgende Vierteilung vorgesehen:
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Archäologie |
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Bildkultur |
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Kulturgeschichte |
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dokumentarische Quellen |